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Jomolungma Blog

Themen aus Natursport, Technik und der Welt

Archiv für März, 2007

Nach dem Frühling kommt der Winter?

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Nun ist wieder Winter. Gestern bin ich im Schneesturm nach Chemnitz gefahren. Das war mal ne anstrengende Tour. Immer gegen den Schnee. Noch dazu kamen Schmerzen in der Achillessehne. Naja noch ein paar Blesuren von der letzten Woche wahrscheinlich. Nach 62 km und 735 Hm war ich dann da. Ziel des ganzen war der Schuhkauf mit meiner Freundin. Daniela hat erstaunlicherweise gleich 3 Paar gefunden!
Ansonsten hab ich mich ganz gut eingelebt. Hab auch gleich noch ein Schrank gebaut um mein ganzen Unikram unterzukriegen. Bisher war das ziemlich eng.
Also dann bis bald.
Der Bericht ist übrigens noch nicht fertig Sorry.

Gruß Chris

Deutschland ein Frühlingsmärchen

Hallo zusammen,
ich habe diese Woche nun meine Heimfahrtour geschafft. Bei herrlichen Frühlingswetter fuhr ich am Neckar, Main, Saale, Zschopau durch Odenwald Spessart, Thüringer Wald, Vogtland und Erzgebirge. Nach 718.81 km und 5205 Höhenmetern kam ich gestern in Freiberg an. Ein ausführlicher Reisebericht folgt demnächst wenn der Seitenumbau beendet und der Bericht geschrieben ist. Also bis bald.
Gruß Christian

Deutschland ein Frühlingsmärchen Tag 5

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Stocksteif werde ich wach. Es ist kälter als ich dachte. Alles ringsum ist weiß. Nach einem kurzen aber intensiven Morgensport um meinen Lagerplatz befreie ich sämtliche Sachen von Reif. Mein Schlafsack muss wie an allen anderen Morgen im Fahrtwind des Rades trocknen. Diese Methode hat sich bei dem Sonnigen Wetter bewährt. Mehrmaliges Wenden führt nicht nur zu einem trockenen Schlafsack sondern auch zu einem gut durchlüftetem!
Der Bäcker ist wie immer der erste Meilenstein des Tages. Weiter lesen »

Deutschland ein Frühlingsmärchen Tag 4

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Gut geschlafen und ohne Probleme beim Aufstehen komme ich in das Frühstücksleben der Familie. Danach trennen sich die Wege.
Mein Weg führt mich durch Kronach und dann durch den Thüringer bzw. Frankenwald. Es geht stetig bergauf. An der Mauthaustalsperre nehme ich mein zweites Frühstück ein. Danach wird es ernst. Ich stehe vor der Wahl eines 20km Weges oder eines kurzen aber happigen Anstieg. Ich nehme den Kurzen weg und entscheide mich für die Qual. Ein Asphaltweg führt kurz in ein Tal um dann in einen grobschottrigen Weg überzugehen und stetig an Steigung zuzunehmen. Mit dem Gepäck ist es nicht ganz so ohne. Ich muss Pausen einlegen um meinen Puls zu beruhigen. Oben angekommen gibt es eine Belohnungswurst und eine extra Ration Kalorien vom Bäcker. Noch ein paar Kilometer durch die Wälder und ich fahre durch Bad Steben, Lichtenberg und Blankenberg und somit nach Thüringen. Weiter geht’s an der Saale entlang bis nach Hirschberg. Hier gilt es einen 20%igen Anstieg aus dem Saaletal zu bewältigen. Im nächsten Ort Mödlareuth bleibe ich an der ehemaligen Grenze und dem damit verbunden Sperrzäunen und Wachtürmen stehen und betrachte diese geschichtlichen Zeugen mit Misstrauen. Hier haben die Einwohner des kleinen Ortes einiges durchmachen müssen, denn die Grenze ging mitten durch das 30 Seelendorf. Weiter lesen »

Deutschland ein Frühlingsmärchen Tag 3

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Die Idee heute erhöht zu schlafen hat sich gelohnt. Mein Schlafsack ist kaum nass und es ist kein Nebel hier oben. Ein warmer Tee hilft mir beim Aufstehen. So eine Küche aus dem Bett zu bedienen ist schon was feines! Nach dem Packen geht es mit den Sonnenstrahlen im Rücken den Berg hinab. Unten angekommen fahre ich mit einer kleinen Fähre über den Main. Im gegenüberliegenden Örtchen gibt es beim Bäcker wieder mein lang ersehntes, kalorienreiches Frühstück.
Danach wieder das übliche. Fahren bis es warm wird, Umziehen und weiterfahren. Die Landschaft ist wieder langweilig. Felder links und rechts. Hinter Haßfurt ist es dann mal wieder ein bisschen schöner. Meinen Mittag verbringe ich in Bamberg. Das ist auch eine wunderschöne Stadt.
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Deutschland ein Frühlingsmärchen Tag 2

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Ich wache früh auf. Trotz des hellen Tagesanfangs sehe ich nichts. Alles ist im Nebel. Zum Glück habe ich alle Packtaschen am Abend geschlossen. Mein Außenschlafsack ist pitschnass. So richtig möchte ich nicht aus meinem kuscheligen und warmen Schlafsack. Wenn ich daran denke bei der Kälte auf dem Rad zu sitzen und sich warm zu strampeln. Naja ein warmer Tee bringt mich zu mindest erstmal auf die Beine. Es ist schweinekalt und wenn ich das sage dann ist es das auch. Ich hab meine Winterradbekleidung meine dicken Winterhandschuhe und Mütze an und es will einfach nicht warm werden. Ich packe mit steifen Fingern mein Rad und fahre erstmal in den nächsten Ort zum Bäcker wo ich ausgiebig und im Warmen frühstücke. Danach geht es mir wesentlich besser. Doch der Nebel will einfach nicht davon ziehen. Erst gegen 10 Uhr sticht die Sonne hervor. Ich fahre nun immer weiter den Main entlang. Kleine Dörfer und Städte laden zum Anhalten ein. Da ich ja meine Taschen auch noch mit etwas essbaren gefüllt habe kann ich mir hier und da das zweite Frühstück und den Elf-Uhr-Imbiss gönnen. Ich könnte ein Hobbit sein (was die Ernährung anbelangt)! Die Sonnewärme dringt mir nun in die Kleider. Es wird mir zu warm. Das ist das einzig nervende an der Tour. Früh mit warmen Winterklamotten und Mittag kurzbeinig und mit Langarmtrickot zu fahren. Diese ewige Umzieherei hasse ich. Egal weiter gehts. Weiter lesen »

Deutschland ein Frühlingsmärchen Tag 1

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Es ist Montagmorgen. Gegen 7.00 Uhr kommt die Vermieterin zur Schlüsselübergabe. Sie erklürt mich für verrückt, dann fahre ich los. Mit gepacktem Rad fahre ich erstmal in die Stadt (Ludwigsburg). Ich gebe die Jacke meines Vaters, die er beim Umzug bei mir vergessen hat, zur Post um sie zurück zuschicken.
Und dann endlich wieder ein leckeres schwäbisches Frühstück beim Bäcker. Das sollte meine letzte schwäbische Bretzel sein, die ich in der nächsten Zeit essen werde. Doch dann ging es endlich los. Ich fahre meine alten Wege hinab zum Neckar und folge diesem. Ich schwelge in Erinnerung welche ich an dieses halbe Jahr hier habe. Der Radweg windet sich mit dem Neckar durch das Tal. Die Morgenluft ist kühl aber sehr angenehm. Die Kilometer schwinden nur so dahin, denn ich habe Rückenwind. Es geht durch die Orte Mundelsheim, Hesigheim, Besigheim, Walheim und Kirchheim. Jetzt wird die Landschaft etwas ruhiger, sanfter aber eben auch langweiliger. Am Weg sind Felder und Obstplantagen. Bis Heilbronn ist der Weg nicht ganz so sonderbar. Man sieht eben Landwirtschaft in Deutschland. Hinter Heilbronn wird es wieder zunehmend interessanter. Die Talflanken des Neckar rücken wieder enger zusammen. Kleine Burgen stehen stolz an ihren Rändern. Weiter lesen »

Letzter Tag

So nun ist es so weit. Mein letzter Tag bei der Firma Dürr ist angebrochen. Das halbe Jahr ging rum wie nichts. Aber es war sehr schön hier. Ich habe hier sehr viele Erfahrungen und Wissen sammeln können. Doch nun geht es wieder nach Freiberg wo ich nun wieder mit Daniela zusammenleben kann.

Bis bald Christian