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Jomolungma Blog

Themen aus Natursport, Technik und der Welt

Erste Kogatour

bikebike

Nun ist es soweit.
Mein Koga-Miyata hat nun das Licht der Welt entdeckt (im wahrsten Sinne des Wortes). Am Freitag habe ich eine Tour im Südraum Chemnitz gemacht. Daniela hatte ihre Abschlussfeier in Chemnitz, Somit wurde das Rad aufs Dach unseres Autos gespannt und los ging’s nach Chemnitz. Bei Annett in Chemnitz wurde noch schnell das Ergebnis der Tour de France Etappe abgewartet und ein kurzer Plausch gehalten. Dann am späten Nachmittag fuhr ich noch ein paar Kilometer Richtung Süden nach Kemtau. Dort wurde das Rad abgeladen und mit Lenkertasche und Gepäckträgertasche bestückt. Dann endlich konnte meine erste Tour mit dem neuen Reiserad beginnen. Aber eines betrübte mich sehr denn in der Umgebung Türmten sich riesige Wolkenberge auf, die ein Gewitter ankündigten. Vorerst ging es über Wald und Schotterwege nach Gelenau, wo ich eine lange Abfahrt genießen konnte. Auf dem Weg dahin hatte ich einige Verständigungsprobleme mit meinem Fahrradcomputer. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben das er mir nicht die Tourdaten anzeigt, aber dann wie mit einem Geistesblitz sah das er auf Amerikanische Einheiten eingestellt war. Somit erklären sich auch die Geschwindigkeiten von 9-14 (mph) und die plötzliche Höhe von 1750 (feet). Das Problem war schnell gelöst. Auf meinem weiteren Weg wurde es immer dunkler und die Wolken Zogen immer dichter heran. In Ehrenfriedersdorf wurde die Stunde Null mit Blitz (Licht der Welt), Donner und Sturm eingeleitet. In einer Plattensiedlung musste ich mich letztendlich doch unterstellen und das Gewitter und die Regengüsse abwarten. Währendessen konnte ich noch ein paar Korrekturen an der Sitzposition und Schalteinstellung vornehmen. Nach 2 langen Stunden habe ich mich wieder ins Freie gewagt. Es wurde jetzt auch Zeit, denn es war nun schon um 9 Uhr abends. Mein Weg führte nun stetig bergauf zu den Greifensteinen. Die Sonne gab der Landschaft nun die letzten Farbtupfer, welche ich mit Staunen und offenen Augen in mich aufnahm. So gegen 10.15 Uhr war ich dann mit dem letzten Schein des Abendlichtes wieder am Auto. Nach einer Portion Spagetti war ich dann auch wieder etwas fit und konnte die fahrt nach Chemnitz fortsetzen um Daniela von ihrer Feier abzuholen.
Es war eine sehr entspannte aber auch interessante Tour auf der ich den Fahrspaß mit dem neuen Rad genießen konnte.
Hier noch ein paar Bilder von diesem Ausflug:
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4 Kommentare »

  Thomas wrote @ Juli 23rd, 2007 at 22:20

Was zahlt denn der Radfahrer von Welt für ein Koga-Miyata (nicht das ich als alter Radprofi [hahahahaha] den Namen vorher schon jemals gehört hätte)?

Und du schaust immer noch die Tour de France? Sollte man da als Radsportler nicht verächtlich auf den Bildschirm spucken und abschalten?

  chris wrote @ Juli 24th, 2007 at 08:12

über Geld redet man doch nicht (zumindest nicht öffentlich).
Zu Koga-Miyata: Das ist eine Holländische Rahmenschmiede und unter vielen Radlern als Edelschmiede bekannt. Besonders hervorzuheben sind die Schweißerarbeiten, denn die bekommen fast glatte Schweißraupen hin, statt manch andere Firmen mit ihren Schweißwürsten (nicht zu verwechseln mit Weißwürsten).
Ich gebe zu das es im Radsport nicht immer sauber zugeht, aber ich bin eben radsportbegeistert. Aber man sieht ja nun eine kleine Hoffnung der Besserung, wie man bei der Reaktion im Fall Sinkewitz sieht. Denn ich glaube nicht , dass man solch ein Risiko eingeht. 500.000 sind selbst bei den meisten Radprofis ein harter Brocken.
Die Tour de France ist außerdem für mich der Höhepunkt der Radsportsaison, deswegen will ich da nicht all zu viel verpassen.

  Thomas wrote @ Juli 24th, 2007 at 20:52

Bei dem Namen Koga-Miyata war jetzt Holland nicht unbedingt meine erste Assoziation. Ich hätte mir viel eher so einen ehrwürdigen japanischen Meister gewünscht (er heißt übrigens Shi Ma No und hat nur noch zwei Zähne), der gemäß den Regeln des Dia-Man-do (der Weg des Radfahrers) lebt und Fahrräder nach alter Tradition aus Bambus klöppelt. Dabei erzählt er Geschichten vom ersten großen Dia-Man-do-Meister (ich glaube der hieß Bonan Za), welcher den Berg Na Be bestieg und dort die Erleuchtung erlangte.
Wäre doch eine tolle Geschichte gewesen.

Bei dem (Sch)Weißwürste-Wortspiel musste ich jetzt aber wirklich lachen :D

  chris wrote @ Juli 24th, 2007 at 21:09

da kommt mal wieder der Geschichtenerzähler! ;)

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