Am Montag habe ich meine Eltern in der Nähe von Hoyerswerda besucht (überraschender Weise), die dort auf dem Froschradweg unterwegs waren. Nun es war ein ganz schöner, anstrengender Ritt aber durchaus landschaftlich sehr sehenswert. Um auch möglichst schnell dort zu sein viel diesmal die Wahl wieder auf mein Rennrad. Doch diesmal brauchte ich eine Tasche, denn ich wollte dort über Nacht bleiben um am nächsten Tag zurückzuradeln Dafür habe ich die Messengertasche erstmalig für eine solche Strecke benutzt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war natürlich nicht ganz so hoch wie die vom Freitag, aber das lag ja an den vielen Höhenmetern, die ich aber nicht messen konnte, da meine Uhr gerade zur Reparatur ist.
Mit dem Rennrad ging es hinunter nach Dresden, wo ich die reservierten Fahrradgriffe von ERGON für meine Mutsch abholte. Dann ging es immer an der Elbe lang bis ich hinter Pillnitz in Richtung Graupa fuhr. Ich fuhr auf einer instinktiven Route in Richtung Norden immer den kleinen ruhigen Straßen folgend. Bis ich dann ca. 13:00 Uhr in Neschwitz ankam nach 119 km. Dort wollten meine Eltern eventuell entlangkommen. Nun fuhr ich Ihnen auf dem Froschradweg entgegen und hoffte Sie so zu überraschen. Nun fing es auch noch an zu regnen. Dies machte die Suche nicht allzu leicht. Denn ein Teil des Weges ging es durch den Wald, welcher mit Sandwegen ausgestattet war. Meinem Rad gefiel das nicht sonderlich, denn bei jedem Bremsvorgang wurde wie mit Sandpapier gebremst. Auf der Asphaltstraße wieder angekommen löste sich das Problem aber wie von selbst und von Oben. Ich fuhr bis Commerau und hoffte meine Eltern zu begegnen. Aber Sie müssen schon an mir schon vorher vorbeigefahren sein, denn ich erhielt einen Anruf von Ihnen aus Lohsa. Das sind ca. 15 km nordwestlich. Nun war die Überraschung nicht ganz so wie ich sie mir vorgestellt habe, aber doch gelungen. Nach einer angenehmen Dusche konnten wir den Abend genießen.
Später am Abend habe ich dann noch Muttis Fahrradgriffe gewechselt für die morgige Geburtstagüberraschung
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Die Überraschung ist gelungen, dies war schon länger ein Wunsch. Die neuen Griffe sollen den Fahrkomfort künftiger Radtouren erhöhen.
Nach einem reichlichen und ruhigen Frühstück hieß es für uns mal wieder Abschied nehmen und für mich die Tour bei strömenden Regen zu beginnen. Doch nach einer halben Stunde Fahrt kam die Sonne raus und es blieb vorerst trocken. Heute hatte ich bedeutend mehr Zeitdruck, denn ich musste gegen 14:00 Uhr zu hause sein um die Zeugnisausgabe von Daniela zu besuchen und anschließend zu feiern. Aber es lief alles gut. Gegen 13:35 erreichte ich völlig erschöpft Freiberg. Die Anstiege von Dresden nach Freiberg hatten es in sich. Nach der Steigung von 11% von Tharandt nach Hartha fuhr nur noch ein ausgelaugter und nur noch von der Psyche gesteuerter Körper in Richtung Freiberg. Dort wurde ich von einem starken Regenguss empfangen. Dieser Ausflug war zwar ziemlich anstrengend, noch dazu mit der Tasche auf dem Rücken, hat sich aber sehr gelohnt.
Bis bald