10 Uhr Treffen auf dem Nettoparkplatz. Geduldig warte ich auf meine Gäste.
Doch schon bald kommen sie geschlossen aus der Eingangstür.
Kurz darauf fahren wir mit den Autos nach Nove Mesto. Doch was ich dort sehe, erschüttert mich. Das Feld über das ich die letzten Tage gegangen bin, besteht nicht mehr aus einer geschlossenen Schneedecke. über all kommen braune Grasbüschel zum Vorschein. Nach dem die Gamaschen verteilt und angezogen sind, die Pulka gepackt ist marschieren wir los. Optimistisch ziehe ich meine Pulka über einige Büschel. Weiter auf dem Weg entdecke ich immer mehr Schaden, den die warmen Temperaturen an der weißen Pracht erbracht haben. Wir verlassen nun den Weg und folgen meinen Spuren durch das seichte Tal. Der Fluss der durch das Tal bisher leicht dahin plätscherte rauscht nun reißend gen Westen.
Ich hatte für diesen Weg zwei Flussüberquerungen über die Nebenflüsse eingerechnet. Doch aus zweien wurden schätzungsweise zehn. Einige sind noch mit Schneebrücken verdeckt, so dass man glauben könnte sie halten unser Gewicht. Nasse Füße sind auf diesem Weg bei einigen von uns schon nach ein paar Überquerungen vorhanden.
Bei ein paar Nebenflüssen müssen morsche Baumstämme helfen, bei anderen eben nur weite Sprünge. Weiter lesen »
Tag des Richtfests und Einrichtung des Innenraums!
Heute bin bei strahlendem Sonnenschein zur Hütte gewandert. Gegen 10.30 Uhr war ich an der Baustelle angekommen. Schnell wurden die ersten Blöcke fertig. Ich arbeitete heute wieder mit einer ganzen Schneeschaufel, dass belastete meinen Rücken nicht so sehr. Die letzten Tage haben schon ziemliche Spuren an meinem Körper hinterlassen. Mein Oberschenkel ist blau (da die Kiste beim Tragen immer dagegen schlägt), die Rückenmuskeln melden sich bei jedem Schritt und die Arme sind auch nicht mehr wie neu. Naja das hilft ja alles nichts, das habe ich mir selbst zu zuschreiben. Aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Schnell waren die zwei weiteren Blockreihen aufgebaut, wobei die letztere die anstrengste war. Denn die Kiste musste auf den letzten Stein gehievt und dann umgestülpt werden. Aber nicht zu dolle, sonst bricht eventuell was vom Unteren aus. Weiter lesen »
Heute war ich mal wieder auf der Baustelle. Ganze zwei Ebenen, d.h. 85 Schneeblöcke, habe ich geschafft. Nun sind es mittlerweile fünf Blockreihen übereinander und man sieht die Hütte auch aus einiger Entfernung. Nach einer Weile des Arbeitens brach plötzlich meine Schneeschaufel, was mich sehr bestürzte. Denn dann musste ich alle Blöcke mittels einer Schaufel mit einer Stillänge von 30 cm herstellen. Nützte alles nichts.
Auch heute war mal wieder eisiger Wind und dichter Nebel. Doch auf der Lichtung, wo die Hütte steht, ist davon kaum etwas zu spüren.
Hier mal wieder ein paar Bilder und ein Video:
So, heute habe ich an meiner Hütte wieder weitergebaut. Zuerst habe ich allerdings bei starken Wind und dichten Nebel zwei Fuhren Holz zur Hütte geschafft. Das war sehr krüfte- und zeitraubend. Ich fand die Hütte ich erstaunlich guten Zustand zurück. Denn durch die hohen Temperaturen der letzten Tage kamen doch starke Bedenken bei mir durch. Aber der Hütte hat es nicht ausgemacht. Ganz im Gegenteil, denn die Blöcke waren so hart gefroren, Weiter lesen »
Ich habe ein paar Leute zu meinem Geburtstag zu einem abenteuerlichen Winterspaziergang eingeladen. Dafür habe ich mir im Erzgebirge in Nove Mesto einen Weg ausgesucht und für eine Einkehrmöglichkeit in einer selbstgebauten Schneehütte gesorgt.
Diese Hütte ist nun im Aufbau. Weiter lesen »
Hallo zusammen,
ich wünsche euch erst einmal noch ein frohes, gesundes, neues Jahr!
Bleibt alle gesund und lest immer fleißig meinen Blog (wenn ich denn mal was rein schreib).
Nun zum Thema:
Gestern musste ich mal wieder raus, denn ich war lange nicht mehr unterwegs.
Ich wollte die Skimagistrale im Erzgebirge entlangfahren. Da bot sich die Schleife rings um Altenberg an. Also ab ins Auto mit Sack und Pack und los gings nach Teichhaus. Das Wetter war mal wieder nach meinem Geschmack, bewölkt, windig und bei uns in Freiberg -3C. In Teichhaus sah es ein bisschen anders aus. Der Himmel war ziemlich dunkel, was durch meine Sonnenbrille nicht besser aussah. Windig konnte man es hier nicht nennen, denn mir zog es beim Aussteigen gleich die Tür aus der Hand. Kälter war es außerdem noch. Also zog ich mir gleich mein Notpulli noch drunter, dann doch lieber die dicken Handschuhe an und lieber doch noch das Buff um den Hals.
Auf ging es auf die Loipe. Diese war recht gut gespurt. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Naja bei dem Wetter!? Weiter lesen »