North and back to the South

holiday
Nachdem wir Auckland und Umgebung erkundet und die Nase voll von ueberfuellten Backpackers hatten, fuhren wir Richtung Norden. Gleich hinter Auckland begannen die Berge der Waitakae Range und deren charakteristische Regenwald mit Riesenfarnen, Palmen und andere unbekannte Flora. Unser erstes Ziel war Karekare ein bekannter Surfstrand. Doch bei Storm und Regen wagt sich an der Tasmanischen See kein Surfer raus. Danach fuhren wir nach Piha, wo wir uns eine Unterkunft in einem Camp suchten und eine kleine Wandertour zum Kitekite Wasserfall machten. Am naechsten Tag fuhren wir durch stroemenden Regen Richtung Waitanga. Von dort fuhren wir eine kleine sehr kurvenreiche Strasse nach Russel in der Bay of Islands. Berry und Lory nahmen uns dort sehr gastfreundlich auf und wir liefen dort am Abend den Long Beach entlang. Zum Abendbrot gab es lecker Pasta mit Greenlip Mussels ( grosse gruene Miesmuschel).
Nach einer schoenen Nacht im BBH bei Berry fuhren wir zum Cape Reinga dem Nordkap Neuseelands. Nach einer 20 km langen Schotterpiste erreichten wir diesen wunderfullen Ort. An diesen Punkt vereinigt sich die Tasmanische See und der Suedpazifik was sich in hohen Wellen vor dem Kap darstellt. An diesem Abend schliefen wir in einer Bucht nahe des Kaps. Dort lernten wir ein paar Neuseelaender kennen mit denen wir den Abend am Lagerfeuer verbrachten.Spaeter bewunderten wir den suedlichen Sternhimmel. So etwas grandioses haben wir bisher nicht gesehen.
Nach einer stuermischen Nacht im Zelt ging es weiter in Richtung Sueden. Nach einer langen Fahrt erreichten Waipoua Forest in dem es die einzigen noch uebrigen Kauri-Baeume gibt. Dort sahen wir den God of the Forest, der mit einem Durchmesser von 6m der groesste noch lebende Kauri-Baum der Welt ist. Kauri-Baeume sind die zweitgroessten Baeume der Welt nach den Sequoas (Mammutbaemen). An diesem Abend schliefen wir auf der Kaihu Farm bei Michel. Dessen BBH ist direkt im Busch den wir spaeter auch erkundet haben. Nach dem leckeren Abendbrot( Corned Beaf mit Ofengemuese) machten wir uns dann auf Kiwitour. D.h. mit einer Rotlichtlampe bewaffnet ging es ind en Dschungel (Trounson Park). Wir liefen dort einen Rundweg durch den Kauriwald und entdeckten mit Hilfe von unseren finnischen Begleiter Yuka einen entschwindenten Kiwi, kurzzeitig. Ausserdem sahen wir sehr viele Gluehwuermschen und Opposums.Das war eine sehr aufregende Nachtwanderung.
Am naechsten Tag fuhren wir zum Kauri-Museum, welches uns aufzeigte das es frueher (bevor die Europaeer kamen) noch groessere Kauri-Baeume gab. Bis zu einem Durchmesser von 8m! Dann ging es weiter zur Coromandel Peninsula, suedlich von Auckland, wo wir in einem Holiday Park in einer kleinen Huette uebernachteten. Nach dieser ruhigen Nacht erkundeten wir die Coromandel Halbinsel mit den grandiosen Meer und den vorgelagerten Inseln. Ein spektakulaeres „Must have seen“ waren die Hot water Springs. Dort grabt man sich am Strand ein Loch in den Sand, laesst ein wenig wasser hereinlaufen und schon hat man eine Heisse Badewanne. Ein weiterer Hoehepunkt war die Cathedral Cove, ein unterspueltes Felsloch direkt am Strand. Diesen Abend verbrachten wir wieder in einem Holiday Park mit zwei netten Canadiern und assen ganz leckeres typisches Seefood mit Reis und Gemuese.
Gestern fuhren wir dann in Richtung Rotura. Auf dem Weg dorthin machten wir in Hobbingen Halt. Das war ein richtig tolles Erlebnis zu sehen mit welch einem Aufwand Hobbingen entstand. Wir fuehlten uns fast wie richtige Hobbits nur das deftige Essen und leckere Bier fehlte! Am ende der Tour wurde uns die Schafschur vorgefuehrt und Daniela konnte kleine Laemmchen mit Milch aus der Flasche fuettern.
In Rotura angekommen rochen wir als erstes schon die schwefelige Luft aus dem riesigen geothermalen Gebiet. Die ganze Stadt steht auf diesen heissen Quellen. Im Holiday Park trafen wir unsere netten Canadier vom Vortag wieder und verbrachten einen gemuetlichen Abend mit ihnen.
Heute werden wir uns die heissen Quellen und die Maorikultur anschauen. Wir hoffen zu hause ist alles in Ordnung. Lasst es euch im kalten Deutschland (bei uns sind gemuetliche 18 Grad) gut gehen.