Unterwegs auf der Suedhalbkugel, im Sueden der Suedinsel

holiday
Nun sind wir schon eine Weile gemeinsam mit Liz unterwegs. Von Christchurch fuhren wir mit dem super coolen Truck (Jeep) erst einmal nach Edoras. Zumindest was davon uebrig ist. Wir standen auf einem kleinen Huegel mitten in einem sehr breiten Tal umgeben von einem sagenhaften Panorama von schneebedeckten Bergen. An diesem Tag ging es noch bis zum Lake Tekapo wo wir im Zelt uebernachteten.
Nach dem morgentlichen Bad im eiskalten See und einem leckeren Fruehstueck (english breakfast with hot beans) ging es zum Mount Cook, dem hoechsten Berg Neuseelands. Natuerlich nur bis zu dessen Fusse, an dem sich ein Edmund Hillary Center befindet. Wir sahen den Mt. Cook sogar wolkenfrei was hier ein grosses Glueck ist, denn der Berg heisst auf Maori Sprache: Aoraki „der der die Wolken faengt“.Dann ging es weiter nach Dunedin. Unterwegs machten wir noch an den Moeraki Boulders halt. Dies sind riesige Steinkugeln die einfach so am Strand rumliegen bzw. noch in der Klippe stecken. Ein weiterer Stop wurde am Shag Point eingelegt wo wir von weiten einen Gelbaugepinguin und viele faule Seeloewen sahen. Am Abend erreichten wir Dunedin. Die Nacht verbrachten wir bei Charlotte, einer Freundin von Liz, die in einem Collage-Gebaeude in einer art Loft wohnt.
Bei sonnenklaren Wetter brachen wir am naechsten Tag wieder auf um in das Fjordland zu fahren. 30 km vor dem Milford Sound fanden wir einen wunderschoenen Campingplatz mit einem klaren Gebirgsbach und Bergpanorama.
Am morgen packten wir unserem Kram und fuhren wegen des Windes ersteinmal ein Stueck um einen geeigneten Platz fuer das Fruehstueck zu finden, welcher sich natuerlich in mitten der tollen schneebedeckten Berge befand. Doch zuvor machten wir noch eine eigenartige und witzige Begegnung mit einem Kea. Das ist ein sehr trickreicher und intelligenter Bergpapagei, der am liebsten an Scheibenwischern und Dichtgummis der Autoscheiben rumknabbert.
Nach dem leckeren Fruehstueck fuhren wir bis zum Milford Sound den wir mit einem kleinen Schiff erkundeten. Dabei konnten wir die steil aufragenden Felsen, davon herabstuerzenden Baeche, Pinguine, Pelzrobben und riesige Wellen der Tasmanischen See erleben. Nach dieser ereignisreichen Tour uebernachteten wir in Te Anau wo wir erstmals nach 7 Tagen eine Regennacht hatten. Leider hoerte es heute nicht auf so das wir unseren ersten Fulldayrain hatten. Somit konnten wir in Queenstown, Wanaka und auf den wunderschoenen Panoramastrassen nichts von den so tollen Bergen und Seen sehen. Zu allen Unglueck war auch noch das Bungy Museum und die angrenzende Kawarau Bridge in Queenstown geschlossen. Und das am Geburtsort des Bungy-Jumpings. Ich konnte zwar die Bruecke und den Kawarau River sehen (Anduin in Herr der Ringe) aber leider nicht mehr.
In Queenstown wurden wir heute Mittag von Elli (eine Freundin von Liz Mom) mit Ratatouille und Muffins verkoestigt. Nun sind wir in Wanaka bei Liz Freundin Melissa in einem sagenhaften Ferienhaus mit Nord und Suedfluegel (nein Quatsch mir kommt es aber so vor) wo wir die Nacht verbringen.
In diesem Sinne wuensche ich uns gute Nacht und Euch einen guten Morgen.