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Jomolungma Blog

Themen aus Natursport, Technik und der Welt

Archiv für 2009

In den Vogesen gewesen

bike
….mit dem “bald mehr” war wohl bis jetzt nichts. Aber neben Umzug, Arbeit, Montage und Autokauf war bis jetzt nicht so viel Zeit über. Aber nun mehr zu den Vogesen.
Mein freien Sonntag habe ich für eine Wanderung in den Vogesen genutz. Die wunderschönen bewaldeten Hänge haben mich schon die ganze Zeit gereizt.
Heute früh ging es in Rombach-Le-franc los. Ich hatte mir keine bestimmte Route ausgeschaut, denn an der Tafel waren alle Routen nur bis 4 std. und auch nicht besonders lang, somit entschied ich unterwegs sporradisch welchen Weg ich gehen soll. Zuerst ging es auf den ähm.. entschuldigt wenn ich die ganzen Gipfel nicht mehr weis , denn ich habe keine Wanderkarte von dem Gebiet. Also es ging erstmal einen Anstieg bis auf 660m hoch durch wunderbare Eichen- und Buchenwälder in den ich in eine andere Zeit versetzt fühlte so um die 1300 n. Chr. zum Beispiel. Als Reisender durch die Lande ziehen… und dann schnell ins Gebüschh rennen wenn in der Ferne ein Lautes Motorengeräusch aufbrüllt, aber nein war nur ein Motorrad. Naja jedenfalls war es herrlich dort entlang zu laufen. Wenn die Bäume mal den Blick in die Ferne liessen konnte man die Rheinebene und die darüber thronende Königsburg sehen. Nach weiteren Gipfeln und Wegbiegungen entschloss ich mich in Nachbartal zu laufen und von dort einen hoffentlich anderen Weg nach Rombach zurückzugehen. Aber in Fouchy fand ich keinen anderen Weg somit musste ich einen Großteil wieder zurückgehen um dann an den Pass Col de Fouchy zu gelangen. Dann ging es wieder hinab nach Rombach durch das ich mich in der Nachmittagssonne hindurchquälte weil dann doch schon 1085 hm in meinen Beinen waren. Nach 6 Std. war ich wieder zurück am Auto und ziemlich beeindruckt von den Vogesen und den ruhigen ursprünglichen alten Wäldern.

Arbeitsalltag

-Früh halb sieben, in 39 min auf die Arbeit radeln
-Schweiß abduschen
-Viertel acht an den Rechner oder Maschine
-Denksport für die Firma betreiben
-Zwischendurch eine ordentliche Portion Makroni essen
-Eine Runde gemütlich über das Firmengelände laufen und das umliegende Erzgebirge geniessen
-Halb fünf oder auch später umziehen
-Auf dem Rad nach Hause radeln
-Duschen
-Dinge erledigen wie Einkaufen, Haushalt, neue Wohnung
-Am Rechner einiges erledigen
-Wohnung einrichten
-Zwischendurch ein paar Brote (Bemmen) essen
-Mit der Freundin kuscheln
-Nochwas am Rechner machen
-Ins bett gehen und quatschen…
…und dabei meist einschlafen

So oder ähnlich sieht es bei mir im Alltag aus. Ich bin zu frieden nur das mir die viele Freizeit des Studentenlebens fehlt. Aber das sind vielleicht auch nur Umgewöhnungserscheinungen eines Arbeitsanfängers.
So und bald gibts noch mehr nur mit mehr A(ttra)ktivität…

Von Schnee, Brüchen, Katern, Witwen und warmen Nächten

bike
In der letzten Woche haben wir ein paar schöne Tage im Montafon im Vorarlberg verbracht. Nicht nur Sonnenschein und traumhafte Pisten liessen uns den Winter geniessen.
Mit einem Meter Neuschnee am Dienstag hat aber keiner gerechnet. Im expeditionsartigen Wetter ging es mit Sichtweite unter 50m auf das Hochjoch. Doch mit fahren war nicht all zu viel. Auf der unbekannten Piste war eher Tiefschneewaten statt Powdersurfen angesagt. Mit dem Raceboard macht es nicht viel Sinn durch Tiefschnee zu fahren. Das Waten war aber auch sehr anstrengend. Der Schnee peitschte ins Gesicht, die Brille beschlagen vor innerer Wärme, Schnee bis zu dem Bauch und das Board immer vor sich herschiebend ging es Schritt um Schritt voran. Dann mal wieder ein Stück fahren bis man zum Stillstand ausgebremst wurde.
Die anderen Tage dagegen waren traumhaft. Nach dem reichlichen Schneefall war am darauffolgenden Tag nichts mehr von Wolken zu sehen. Gute Fernsicht, Sonne aber auch unpräparierte Pisten konnten nun genossen werden. Doch mit der Freude war es bald vorbei weil bei mir die Plattenbindung am Board brach. Ein Ausleihboard brachte aber nur sehr geringe Abhilfe, denn in den weichen Boots bekam ich unausstehliche Fußkrämpfe. Am Abend dann die vorläufige Rettung. Ich kaufte die einzigste Plattenbindung im ganzen Montafon. (kann ich überhaupt nicht nachvollziehen das die Raceboards nicht gefahren werden). Doch am nächsten Tag nach ein paar 1000 hm Abfahrt mit der neuen Bindung brach auch diese. (wahrscheinlich lag sie schon ein Jahrzehnt im Schaufenster).
Somit musste ich halbherzig am letzten Tag auf meine Ski umsteigen.
Sonst wurde der Ski- bzw. Boardalltag von Ganzkörpermuskelkater, heißen Witwen auf der Hütte (warmer Pflaumenlikör) und natürlich leckeren Speißen begleitet.
Ein Highlight war noch die Übernachtung auf dem Balkon mit meinem Winterschlafsack bei -16°C. Ich sach nur: “ä Traum”.
Anbei noch ein kleiner Zeitraffer eines Sonnenuntergangs.