Mai 28, 2010 at 12:41 ·

so jetzt mal wieder ein kleiner Reisebericht.
Wir sind momentan in den Niederlanden unterwegs. Eine wahre Wonne für Fahrradliebhaber. Hier gibt es wahrscheinlich 20mal so viele Fahrräder wie Autos und Radwege die breiter als die Autostraßen sind. Unser bisheriges Highlight war Amsterdam. Dieser Fahrrad-Flash steckt bis heute in unseren Adern. Wir standen auch kurz davor uns ein Hollandrad zu kaufen bis der Verstand wieder einsetzte.
Momentan sind wir im Süden wo Daniela ihr Studium fortsetzt und ich die Gegend mit dem Rad erkunde. Bis dahin erstmal und bis bald.
Hier noch ein paar gesammelte Eindrücke:



Januar 31, 2010 at 18:26 ·

Den heutigen Tag verbrachte ich größtenteils im Schnee - in viel Schnee, ja sogar sehr viel Schnee. Ein Kollege und ich fuhren zum Feldbeg im Schwarzwald, er fuhr Ski und ich suchte mir eine geeignete Winterwanderroute aus. Die Schneehöhe betrug 60cm im Tal und über 1m auf dem Feldberg. Mir war klar das ich heute im Tiefschnee stapfen würde. Doch erst ging es schnell bergauf auf gut glattgewalzten Wanderwegen. Leider war die Sicht nicht gerade überrragend denn schonbald lief ich nur noch im Nebel. Sobald ich auf das freie Schneefeld zwischen dem Feldberggipfel und dem Seebruck kam war es auch schon mit den glattgewalzten Wegen vorbei. Erst konnte man noch recht gut auf den windgepressten Schneeplatten laufen doch um so höher ich kam um so mehr sank ich in den Schnee ein. Bis ich mich Knietief im Schnee befand und meinen Weg bahnen musste. Dies war eine sehr anstrengende Tortur. Der eisige Wind blies auch sehr streng ins Gesicht was die -7°C kälter machte als sie schon sind.

Im Gipfelbereich konnte ich wieder auf Schneeplatten laufen. Als ich dann am Gipfel ankam war es endlich Zeit für eine windgeschützte Pause. Doch die fiel wegen der Kälte kürzer aus als geplant. Natürlich hatte man heute keine Sicht von dem im Prospekt abgebildeten Alpenpanorama. Als ich mich wieder dem Abstieg im Tiefschnee widmete kam nun endlich die lang erwartete Pistenraupe an ,die die Wanderwege plattwalzt, aber natürlich machte sie wieder kehrt und fuhr wieder zurück. Somit musste ich den Abstieg zur St. Wilhelmer Hütte im bis zu hüfttiefen Schnee vorlieb nehmen. Von dort ging es wieder auf normalen Winterwanderwegen zurück zum Seebruck, wo die Sicht auf 20m sank. Vom Seebruck ging es dann auf Schneeschuhwanderwegen wieder hinab ins Tal.
Das war mal wieder eine Tour nach meinem Geschmack, zwar nur 450 hm aber dafür anstrengenden Tiefschnee satt.