Greetings van de Nederlande

holiday
so jetzt mal wieder ein kleiner Reisebericht.
Wir sind momentan in den Niederlanden unterwegs. Eine wahre Wonne für Fahrradliebhaber. Hier gibt es wahrscheinlich 20mal so viele Fahrräder wie Autos und Radwege die breiter als die Autostraßen sind. Unser bisheriges Highlight war Amsterdam. Dieser Fahrrad-Flash steckt bis heute in unseren Adern. Wir standen auch kurz davor uns ein Hollandrad zu kaufen bis der Verstand wieder einsetzte.
Momentan sind wir im Süden wo Daniela ihr Studium fortsetzt und ich die Gegend mit dem Rad erkunde. Bis dahin erstmal und bis bald.
Hier noch ein paar gesammelte Eindrücke:
FahrräderDanielanoch mal Fahrräder

Schneeabenteuer Feldberg

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Den heutigen Tag verbrachte ich größtenteils im Schnee – in viel Schnee, ja sogar sehr viel Schnee. Ein Kollege und ich fuhren zum Feldbeg im Schwarzwald, er fuhr Ski und ich suchte mir eine geeignete Winterwanderroute aus. Die Schneehöhe betrug 60cm im Tal und über 1m auf dem Feldberg. Mir war klar das ich heute im Tiefschnee stapfen würde. Doch erst ging es schnell bergauf auf gut glattgewalzten Wanderwegen. Leider war die Sicht nicht gerade überrragend denn schonbald lief ich nur noch im Nebel. Sobald ich auf das freie Schneefeld zwischen dem Feldberggipfel und dem Seebruck kam war es auch schon mit den glattgewalzten Wegen vorbei. Erst konnte man noch recht gut auf den windgepressten Schneeplatten laufen doch um so höher ich kam um so mehr sank ich in den Schnee ein. Bis ich mich Knietief im Schnee befand und meinen Weg bahnen musste. Dies war eine sehr anstrengende Tortur. Der eisige Wind blies auch sehr streng ins Gesicht was die -7°C kälter machte als sie schon sind.
Schneebart
Im Gipfelbereich konnte ich wieder auf Schneeplatten laufen. Als ich dann am Gipfel ankam war es endlich Zeit für eine windgeschützte Pause. Doch die fiel wegen der Kälte kürzer aus als geplant. Natürlich hatte man heute keine Sicht von dem im Prospekt abgebildeten Alpenpanorama. Als ich mich wieder dem Abstieg im Tiefschnee widmete kam nun endlich die lang erwartete Pistenraupe an ,die die Wanderwege plattwalzt, aber natürlich machte sie wieder kehrt und fuhr wieder zurück. Somit musste ich den Abstieg zur St. Wilhelmer Hütte im bis zu hüfttiefen Schnee vorlieb nehmen. Von dort ging es wieder auf normalen Winterwanderwegen zurück zum Seebruck, wo die Sicht auf 20m sank. Vom Seebruck ging es dann auf Schneeschuhwanderwegen wieder hinab ins Tal.
Das war mal wieder eine Tour nach meinem Geschmack, zwar nur 450 hm aber dafür anstrengenden Tiefschnee satt.

In den Vogesen gewesen

bike
….mit dem „bald mehr“ war wohl bis jetzt nichts. Aber neben Umzug, Arbeit, Montage und Autokauf war bis jetzt nicht so viel Zeit über. Aber nun mehr zu den Vogesen.
Mein freien Sonntag habe ich für eine Wanderung in den Vogesen genutz. Die wunderschönen bewaldeten Hänge haben mich schon die ganze Zeit gereizt.
Heute früh ging es in Rombach-Le-franc los. Ich hatte mir keine bestimmte Route ausgeschaut, denn an der Tafel waren alle Routen nur bis 4 std. und auch nicht besonders lang, somit entschied ich unterwegs sporradisch welchen Weg ich gehen soll. Zuerst ging es auf den ähm.. entschuldigt wenn ich die ganzen Gipfel nicht mehr weis , denn ich habe keine Wanderkarte von dem Gebiet. Also es ging erstmal einen Anstieg bis auf 660m hoch durch wunderbare Eichen- und Buchenwälder in den ich in eine andere Zeit versetzt fühlte so um die 1300 n. Chr. zum Beispiel. Als Reisender durch die Lande ziehen… und dann schnell ins Gebüschh rennen wenn in der Ferne ein Lautes Motorengeräusch aufbrüllt, aber nein war nur ein Motorrad. Naja jedenfalls war es herrlich dort entlang zu laufen. Wenn die Bäume mal den Blick in die Ferne liessen konnte man die Rheinebene und die darüber thronende Königsburg sehen. Nach weiteren Gipfeln und Wegbiegungen entschloss ich mich in Nachbartal zu laufen und von dort einen hoffentlich anderen Weg nach Rombach zurückzugehen. Aber in Fouchy fand ich keinen anderen Weg somit musste ich einen Großteil wieder zurückgehen um dann an den Pass Col de Fouchy zu gelangen. Dann ging es wieder hinab nach Rombach durch das ich mich in der Nachmittagssonne hindurchquälte weil dann doch schon 1085 hm in meinen Beinen waren. Nach 6 Std. war ich wieder zurück am Auto und ziemlich beeindruckt von den Vogesen und den ruhigen ursprünglichen alten Wäldern.

Main (Mein) Radweg

Also nun nach langer Zeit endlich mal wieder ein bisschen Action, denn nach ein paar Monaten Arbeitsalltag wie im obigen Artikel beschrieben, haben wir uns eine Woche Urlaub verdient.
Diesmal ging es nicht wie gewohnt, tausende Kilometer von daheim entfernt, sondern mal in das nahe gelegene Franken.
In diesem schönen Landstrich machten wir (Daniela und ich) uns auf um den Mainradweg von Bamberg aus flussabwärts zu erkunden. Unser Ziel lag diesmal nicht in rekordverdächtigen Touren oder bei extremer Kälte und Witterungsbedingungen im Freien zu nächtigen. Nein, einfach entspannen und die fränkische Natur und Kultur genießen.
In Bamberg starteten wir bei strahlendem Sonnenschein mit unserem Radgepäck (wie Weltumradler) und machten uns mit dem Gefühl des Leicht-Dahingleitens vertraut. Doch in den folgenden Tagen wird dieses Gefühl durch die Ungewohntheit dieser Fortbewegung etwas abgestumpft.
In Sand am Main erreichten wir nach 30facher Kilometerarbeit (Am Tag der Arbeit) einen gemütlichen, leeren und auch günstigen Campingplatz. Nach dem Lageraufbau und der Einrichtung des Innenraumes wurden wir von unseren Nachbarn zur Nutzung des Elektrogrills eingeladen. Den Abend konnten wir mit der amüsanten Unterhaltung mit den Nachbarn ausklingen lassen.
Am nebligen Morgen packten wir unsere sieben Sachen und fuhren erstmal zum nächsten Frühstücksplatz. Die Sonne hatte mittlerweile sämtliche Nebelschwaden verstrahlt, da fuhren wir auch schon in Richtung Schweinfurth. Als erstes Besichtigten wir den kleinen Fachwerkort Zeil am Main, der sich mit dem Sonnenschein von seiner besten Seite zeigte. Trotz leichtem Gegenwind kamen wir erstaunlich gut vorran. Kleine Einkäufe erledigten wir in Haßfurt sowie auf dem Markt in Schweinfurt.
Am Nachmittag musste ich leider mit aller Macht gegen mehrere Bienen kämpfen wobei diese mit höheren Verlusten das Schlachtfeld räumten und ich dagegen nur leicht verletzt davonkam. Aber immerhin sieht man das Einhorn noch heute.
Am Abend klapperten wir mehrere Campingplätze ab doch diese wurden von Campingwagen sowie Mobilen dermaßen belagert das wir immer hofften der nächste wäre etwas leerer. In Nordheim wurden wir fündig. Direkt am Main eingequetscht zwischen Ufer und Wohnwagen fanden wir ein Platz. Nach dem obligatorischen Besuch der Sanitäranlagen und em Abendbrot machten wir noch einen Spaziergang durch die Weinberge und genossen die Aussicht.
Nach dem Aufstehen machten wir unser Frühstück am Bootsteg und verpackten unsere Sachen und fuhren mit der Mainfähre ans andere Ufer.
Auf einer dieser Mainfähren erlebten wir ein kleines lustiges Ereignis was weitererzählt werden sollte. Wir standen auf der Mainfähre, vor uns mehrere Radfahrer und ganz vorne in der ersten Reihe ein kleiner blauer Motorroller und eine tiefschwarze

Arbeitsalltag

-Früh halb sieben, in 39 min auf die Arbeit radeln
-Schweiß abduschen
-Viertel acht an den Rechner oder Maschine
-Denksport für die Firma betreiben
-Zwischendurch eine ordentliche Portion Makroni essen
-Eine Runde gemütlich über das Firmengelände laufen und das umliegende Erzgebirge geniessen
-Halb fünf oder auch später umziehen
-Auf dem Rad nach Hause radeln
-Duschen
-Dinge erledigen wie Einkaufen, Haushalt, neue Wohnung
-Am Rechner einiges erledigen
-Wohnung einrichten
-Zwischendurch ein paar Brote (Bemmen) essen
-Mit der Freundin kuscheln
-Nochwas am Rechner machen
-Ins bett gehen und quatschen…
…und dabei meist einschlafen

So oder ähnlich sieht es bei mir im Alltag aus. Ich bin zu frieden nur das mir die viele Freizeit des Studentenlebens fehlt. Aber das sind vielleicht auch nur Umgewöhnungserscheinungen eines Arbeitsanfängers.
So und bald gibts noch mehr nur mit mehr A(ttra)ktivität…

Von Schnee, Brüchen, Katern, Witwen und warmen Nächten

bike
In der letzten Woche haben wir ein paar schöne Tage im Montafon im Vorarlberg verbracht. Nicht nur Sonnenschein und traumhafte Pisten liessen uns den Winter geniessen.
Mit einem Meter Neuschnee am Dienstag hat aber keiner gerechnet. Im expeditionsartigen Wetter ging es mit Sichtweite unter 50m auf das Hochjoch. Doch mit fahren war nicht all zu viel. Auf der unbekannten Piste war eher Tiefschneewaten statt Powdersurfen angesagt. Mit dem Raceboard macht es nicht viel Sinn durch Tiefschnee zu fahren. Das Waten war aber auch sehr anstrengend. Der Schnee peitschte ins Gesicht, die Brille beschlagen vor innerer Wärme, Schnee bis zu dem Bauch und das Board immer vor sich herschiebend ging es Schritt um Schritt voran. Dann mal wieder ein Stück fahren bis man zum Stillstand ausgebremst wurde.
Die anderen Tage dagegen waren traumhaft. Nach dem reichlichen Schneefall war am darauffolgenden Tag nichts mehr von Wolken zu sehen. Gute Fernsicht, Sonne aber auch unpräparierte Pisten konnten nun genossen werden. Doch mit der Freude war es bald vorbei weil bei mir die Plattenbindung am Board brach. Ein Ausleihboard brachte aber nur sehr geringe Abhilfe, denn in den weichen Boots bekam ich unausstehliche Fußkrämpfe. Am Abend dann die vorläufige Rettung. Ich kaufte die einzigste Plattenbindung im ganzen Montafon. (kann ich überhaupt nicht nachvollziehen das die Raceboards nicht gefahren werden). Doch am nächsten Tag nach ein paar 1000 hm Abfahrt mit der neuen Bindung brach auch diese. (wahrscheinlich lag sie schon ein Jahrzehnt im Schaufenster).
Somit musste ich halbherzig am letzten Tag auf meine Ski umsteigen.
Sonst wurde der Ski- bzw. Boardalltag von Ganzkörpermuskelkater, heißen Witwen auf der Hütte (warmer Pflaumenlikör) und natürlich leckeren Speißen begleitet.
Ein Highlight war noch die Übernachtung auf dem Balkon mit meinem Winterschlafsack bei -16°C. Ich sach nur: „ä Traum“.
Anbei noch ein kleiner Zeitraffer eines Sonnenuntergangs.
winterzeitraffer.swf

Erste Skitour

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Nach vier Wochen Frühling befinde ich mich nun im tiefsten Winter. Deshalb habe ich auch gleichmal die Skier ausgepackt und bin mit Hatschi eine Runde Langlauf gefahren.
In Holzhau ging es den Hangweg und Schwarzer Buschweg entlang. An Sonne und Grün gewöhnt war es schon ein bisschen komisch durch die weiße Winterlandschaft zu gleiten, aber auch wunderschön. Es war eine schnelle Runde auf dem frisch gespurten Weg. Leider habe ich meine Uhr noch nicht auf Winterzeit umgestellt, denn das hat uns veranlasst zu zeitig nach Hause zu fahren. Erst unterwegs haben wir gemerkt das es noch garnicht so spät ist.

back to the roots

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Die 4 Wochen sind schneller rum als gedacht. Wir sind wieder zurück im Winterwonderland.
Von Christchurch ging es 18 Uhr nach Auckland wo wir noch bis 0.00 Uhr verweilen mussten. Dann meisterten wir den ersten großen „Ritt“ (auf der Boing 747-400) in 11 std. nach Hongkong, wo wir gegen 5 Uhr morgens ankamen. Gegen 8 Uhr starteten wir in Richtung London. Über Tibet, Tienchan, Russland, Ostsee, Hamburg und den Kanal ging es in 12 std. nach London-Heathrow. Hier registrierten wir erst einmal das wir wieder schnellen Europa sind. So viele Leute haben wir lange nicht mehr gesehen. Doch wir liesen es ruhig angehen. Auch Gucci, Prada & Co konnten uns nicht sonderlich beeindrucken da wir ja mit unseren Deuter Rucksäcken und Meindl-Schuhen ziemlich zufrieden sind und waren.
Nach einer Stunde Verspätung wegen Sturm und Regen starteten wir ein letztes mal. Kurz darauf waren wir schon im Schnee (in Berlin). Nach einer flotten Fahrt in Papa’s Auto (kannten in letzter Zeit nur 100 km/h) auf der „falschen“ Straßenseite waren wir dann in unserem trauten Heim. Obwohl es dann doch nicht mehr so vertraut war nach 4 Wochen Natur, Zelt und Sonne. Hier herrscht nun Dunkelheit und Kälte.
Es ist ein sehr schöner Empfang mit dem Wetter. So konnten wir den nächsten Tag mit einem Winterspaziergang geniessen und uns so langsam in Vorweihnachtsstimmung bringen. Der erste Schneemann wurde gebaut und natürlich Schneeballschlachten angezettelt.
Ein paar Probleme mit dem Blinker und Scheibenwischer bereiten uns unsere ersten Ausfahrten mit dem Auto auf der anderen Straßenseite. Aber das wird schon noch.

Southislandtrip Part II

holiday
Nach einer wunderbaren Nacht in Wanaka schien endlich wieder die Sonne und wir konnten die wunderschoenen Berge um uns herum sehen. Unser Weg fuehrte nun in Richtung Westkueste. Die Fahrt war sehr faszinierend, da sich die Natur von kargen, steilen Schneebergen in mit Regenwald flankierten, sehr steilen Bergen, die direkt nach dem Strand aufsteigen, aenderte. Hier begruesste uns auch wieder die wilde und stuermische Tasmanische See. Nach einer verregneten Nacht in einem Holiday Park im Zelt begann der Morgen sonnig und die Berge waren leicht nebelverhangen. Fuer diesen Tag haben wir eine Gletschertour ueber den Franz Josef Gletscher gebucht. Somit war das Wetter perfekt fuer diese Tour. Nach der Ausgabe von Regenhose und Steigeisen ging es zur Gletscherzunge, wo wir eine Einweisung im Umgang mit den Steigeisen bekamen. Unser Guide fuehrte uns dann 5 std. ueber den wunderbaren Gletscher. Wir konnten durch kleine, blaue Eishoehlen kriechen, Eiswaende ueberwinden und durch riesige Eistaeler laufen. Am Ende des Tages wanderten wir von der Gletscherzunge durch den Regen zurueck. „Southislandtrip Part II“ weiterlesen